Montag, 21. Januar 2008

Auf nach Kanada

Heute finde ich endlich mal wieder Zeit meinen blog zu aktualisieren. In der Zwischenzeit ist viel passiert…unter anderem war ich letztes Wochenende in Kanada und habe meinen treuen Weggefaehrten Dennis, besser bekannt unter dem Namen „Ontariofighter“, in Peterborough besucht.

Los ging es am Freitag Morgen (11.01.2008) … besser gesagt Mitten in der Nacht … von West Palm Beach ueber Atlanta direkt nach Toronto. „Oh mein Gott, was fuer eine Kaelte!!! „So oder so aehnlich waren wohl meine ersten Gedanken als ich den ersten Schritt aus dem Flughafengebaeude gemacht hatte …dabei war es an diesem Wochenende ausgesprochen mild fuer die dortigen Verhaeltnisse zu dieser Jahreszeit(ca. 0 Grad). „Egal , da muss ich jetzt durch“… versuchte ich mir die Lage schoenzureden aber als ich dann noch gefuehlten Wind von -50 Grad Celsius ins Gesicht geweht bekam, war meine Laune doch etwas schlechter als in den letzten Wochen!!! Da ich mich aber von nichts unterkriegen lasse (auch wenn es Kaelte, Dunkelheit und eisiger Wind sind…genau diese Kombination ist fuer mich die Horrorvorstellung schlechthin…jeder der mich etwas besser kennt, kann dies bestaetigen), habe ich mich ohne Probleme nach Downtown Toronto mit dem sehr uebersichtlichem oeffentlichem Verkehrssystem transportieren lassen. Meinen urspruenglichen Plan, etwas durch die Innenstadt zu schlendern und ausgewaehlte Punkte zu besichtigen, hatte ich somit auch gleich verworfen, da ich die Stadt bereits von meinen letzten Besuchen kannte. Die Zeit bis zu unserem vereinbartem Treffpunkt (15:30 Uhr Eaton Center) habe ich genutzt um mir, dass fuer mich bisher weniger bekannte unterirdische Strassen-, und Einkaufsnetz anzusehen. Schon sehr praktisch und die Stadtplaner bekommen von mir hiermit ein EXTRALOB! Kurz vor 15:30 Uhr habe ich mich dann doch wieder an die frische Luft gewagt und mein Koerper hatte sich so langsam an die Bedingungen gewoehnt. Dennis war (natuerlich) auch puenktlich und wir haben einen abwechslungsreichen Nachmittag in Toronto verbracht. Erstmal schoen geshopt (bei A&F…wie zwei „Frauen“ aber es war saulustig) und anschliessend sind wir durch „Chinatown“ und zum „Kensington Market“. Dann noch sehr lecker im „Crystal Rolls“ gespeisst und da ist es mir wieder so richtig bewusst geworden, was fuer ein unheimlich zufriedenstellendes Leben ich fuehren darf…mal eben gemuetlich in Toronto mit einem guten Freund zum essen gehen…Wahnsinn. Am Abend haben wir dann noch kanadische Freunde von Dennis besucht nachdem wir die gut 1,5 stuendige Fahrt nach Peterborough ohne Probleme zurueckgelegt hatten. Wirklich sehr aufgeschlossene und gastfreundliche Menschen, die ich an dem Wochenende kennengelernt habe und was ich so vorher nicht unbedingt erwartet haette.

Samstag wurde erstmal ausgeschlafen und dann stand die Besichtigung der kanadischen Landschaft auf dem Tagesplan. Dennis hatte sich eine schoene Tour ausgedacht und ich war sehr angetahn von der landschaftlichen Vielfalt, Ruhe & Einsamkeit. Wir haben uns ein wenig wie in einem Road-Movie gefuehlt…im Auto gemuetliche Temperaturen dazu ein paar heisse Getraenke und passende Musik und Gespraeche und an einem vorbei gleitet nahezu unberuehrte Natur. Um das Gefuehl zu beschreiben welches ich dabei empfand, reicht ein einziges Wort: FREIHEIT. Natuerlich sind wir auch immer wieder aus dem Auto ausgestiegen um ein paar schoene Aufnahmen zu machen aber ab und an war es fuer mich kein Spass,… was man an einigen Fotos gut sehen kann. (brrrr) Abends sind wir erst in grosser Runde essen gegangen um anschliessend im „Junction“ ordentlich zu feiern. Ein wirklich lustiger Abend.

Der Sonntag diente ersteinmal der „Regeneration“ und dann war es schon wieder Zeit um in Richtung Toronto aufzubrechen. Noch ein paar letzte Eindruecke in der Stadt und schon sass ich gegen 17 Uhr wieder im Flugzeug in die „Heimat“. Schon am Flughafen von West Palm Beach wurde ich von angenehmen 25 Grad empfangen so dass mich die kurze Warteperiode (ca.1,5 Stunden) auf mein Airporttaxi eher entspannte.

Das war also mein Kurztrip nach Kanada und ich moechte die Chance nutzen um mich besonders bei Dennis (ein hervorragender Gastgeber), Franzi (Airporttaxi) und Tracey mit Ihrem Freundeskreis fuer das schoene Wochenende zu bedanken.

@ weiter Eindruecke natuerlich auch auf Dennis blog

Mittwoch, 9. Januar 2008

Silvester 2007/2008


Allen denen ich es noch nicht persoenlich oder per mail gesagt/gschrieben habe, wuensche ich auf diesem Weg: Ein erlebnisreiches und glueckliches Jahr 2008 und moegen alle (Eure) Erwartungen erfuellt werden!

Den Jahrswechsel habe ich dieses Jahr zusammen mit Marcus und Franzi in Miami Beach verbracht und ich muss ehrlich sagen, dass ich selten so entspannt , mit vollster Zufriedenheit und einer gehoerigen Portion Vorfreude ins neue Jahr gefeiert habe. Aber der Reihe nach.

Der Tag startete mit einigen Stunden im Buero (man muss sich seine kostbaren Urlaubstage schliesslich wohlueberlegt einteilen) und anschliessend ging es direkt zum Strand. Marcus hatte es sich dort gemuetlich gemacht und die Sonne genossen. Da wir alle noch nichts gegessen und wir fuer den Abend nichts reserviert hatten, fuehrte uns der naechste Weg zum Schnellimbiss.(Man benoetigt natuerlich auch eine solide Grundlage fuer den Abend) Gegen 18 Uhr bin ich dann in meiner Wohnung angekommen und wie es der Zufall will, war es zu dieser Zeit gerade Mitternacht in Deutschland. Ich also gleich den Rechner an und alle webcams aus der Heimat angeworfen und somit das erste Mal virtuell ins Neue Jahr angestossen! Eine feine Sache und die Bilder aus Muenchen, Berlin und Goerlitz waren echt der Hammer obwohl ich ehrlich gesagt nicht tauschen wollte. (es sah furchtbar kalt aus,…brrrr)

Ich war also schon mal gut gelaunt und kurze Zeit spaeter kam schon mein/unser „Privattaxi“ und es ging ab nach Miami. Franzi war so freundlich und hat sich ganz kameradschaftlich als Fahrerin bereiterklaert und uns Maenner chauffiert. Nach kurzer Parkplatzsuche ging es direkt zum „Ocean Drive“ der an diesem Abend fuer alle Fahrzeuge abgesperrt war. Dort dass uebliche Bild,… laessige Typen und nette Latinas, Koerperkult und die lateinamerikanisch angehauchte Atmosphaere. Getraenke gab es auch , passt! Die Zeit bis Mitternacht verging recht schnell (Restaurantsuche, ne Kleinigkeit essen und Getraenkenachschub) so dass wir uns sogar noch beeilen mussten um das Feuerwerk nicht zu verpassen. War eher ein kurzer Hoehepunkt aber besser als gar keiner!Anschliessend haben wir Drei den Augenblick einfach mal genossen (schliesslich feiert man nicht jedes Jahr an diesem Ort Silvester) das letzte Jahr etwas Revue passieren lassen und die Reise-Planungen fuer 2008 konkretisiert. Die Nacht endete fuer uns auf einer spontanen Strassenparty, bei ausgelassener Stimmung, cooler Musik und dass bei angenehmen Temperaturen (ca. 24 Grad)! TOLL!



Das war also Silvester 2007/2008. Wie jedes Jahr gibt es fuer mich keine persoenlichen Vorsaetze fuer die Zukunft. Das bewahrt vor unnoetigem Druck und somit vor spaeterer (moeglicher) Enttaeuschung.


Geniesst die Zeit und lebt den Augenblick!

@ siehe auch blog von Marcus und Franziska

Montag, 7. Januar 2008

Key West again


Kurzentschlossen ging es fuer uns drei (Marcus, Franzi & mich) am Samstag (kurz vor Silvester) zu einer unchristlichen Zeit in Richtung Key West. Nicht dass wir alle Fruehaufsteher waeren aber so ein Trip bis an‘s suedliche Ende der kontinentalen USA zieht sich da man auf der Inselkette mehr oder weniger nur im Spritspartempo vorankommt und wir zusaetzlich noch in Miami Beach zum fruehstuecken wollten. Den urspruenglich angepeilten Sonnenaufgang zum Fruehstueck haben wir natuerlich verpasst was aber auch halb so schlimm war/ist … denn… bekanntlich geht die Sonne jeden Tag auf! (Man muss das einfach entspannt sehen)


Nach einer recht lustigen Fahrt sind wir gegen 16 Uhr in KW angekommen und haben uns gleich auf die Suche nach einem schoenen , lauschigen Parkplatz am Strand gemacht da wir vorhatten die Nacht in unseren Schalfsaecken direkt am Meer zu verbringen. Leider ist dieses Vorhaben klaeglich gescheitert da die Straende in Key West nicht unseren karibischen Vorstellungen entsprochen haben. Zum Glueck ist mein Mietwagen recht gemuetlich und geraeumig und wir waren uns sehr schnell einig dass die Nacht im Auto verbracht wird. Ok, gesagt …und auch getan und ich muss ehrlich sagen dass ich schon schlechter geschlafen habe!

Bevor es an‘s Schlafen ging, stand erst einmal Feiern auf der Tagesordnung! Wo startet man einen Abend an diesem wundervollen Ort besser als auf einem Schiff welches der untergehenden Sonne entgegenschaukelt. Die gut 2 stuendige Tour hat alle Erwartungen voll erfuellt! Die im Preis enthaltenden frei konsumierbaren Getraenke zeigten nach kuerzester Zeit nicht nur bei uns Ihre Wirkung was der Stimmung natuerlich keinen Abbruch tat. So stell ich mir Freiheit vor: ein frisch gekeuhltes Bierchen in der Hand, die untergehende Sonne vor Augen, eine leichte Meeresbriese im Gesicht und gut gelaunte Menschen an Bord!

Nach diesem schoenen Erlebnis ging es direkt weiter. Unsere neu gewonnen amerikanischen Freunde (Sie Anfang 40 und gerade in Ihrem vielleicht 10.Fruehling…Er etwas juenger und mit dem noetigen Kleingeld ausgestatteten Portmonaise …und natuerlich …„nur gute Freunde“) wollten mit uns gleich noch den weiteren Abend verbringen. Kein Problem fuer uns und auf der anderen Seite auch super hilfreich da die beiden sich ganz gut in der „Conch Republik“ (so bezeichnen die Einwohner Ihre Insel)auskannten. So haben wir weitere lustige, aufschlussreiche und lange in Erinnerung bleibende Stunden beim Dinner in einer „Key-West-Style-Bar“ verbracht.

Die Nacht war kurz (Dank eines nicht aufhoerenden Hahns direkt neben unserer Schlafstaette) und dementsprechend war unsere Stimmung. Das hatte aber den Vorteil, dass wir uns ganz relaxed den Sonnenaufgang ansehen konnten und wir somit unser Vorhaben vom Vortag einfach nachgeholt haben. Anschliessend noch etwas sightseeing und ein Fruehstueck in Key West und weiter ging es zum „Bahia Honda State Park“. Dort haben wir den fehlenden Schlaf der Nacht nachgeholt und uns die Sonne auf unsere Baeuche scheinen lassen. Wirklich ein sehr idylischen Fleckchen Erde mit Entspannungsgarantie! Frisch gebraeunt & ausgeschlafen ging es am spaeten Nachmittag leider schon wieder zurueck nach Boca Raton da Franzi und ich am naechsten morgen wieder im Buero erscheinen sollten. Zum Glueck nur fuer einen halben Tag da Silvester vor der Tuer stand!

@ Eindruecke von der Tour auch auf den blogs von Marcus und Franzi