Mittwoch, 28. November 2007

Dancing in Miami Beach


Samstag abend ging es gegen 22:30 Uhr direkt wieder zurueck nach Miami da wir in grosser Runde eine „House Music Party-Night“ im Club „cameo“ geplant hatten. Franzi war so freundlich und hat sich spontan als Fahrerin bereiterklaert und so sind wir zu Viert (Claudia, Franzi, Nicole und ich) in Richtung Miami Beach aufgebrochen. Dort haben wir uns dann mit Otti aus Chicago, Rike aus Charlotte, Stefan mit seinem Bruder aus New York, Claudia mit Miguel und einige Ihrer Freunde getroffen. An diesem Abend spielte in diesem Club David Guetta (habe diesen Namen vorher noch nie gehoert) weshalb auch die Eintrittspreise nicht wirklich guenstig waren. 45 Dollar pro Person und die Getraenke ab 8 Dollar aufwaerts... aber es hat sich wirklich gelohnt. Allein schon die wirklich unglaublich huebschen Latina’s und Latino’s muss man gesehen haben (Ok,..einige ziemlich „plastic“...wie man hier in America sagen wuerde) dazu noch rhytmische Klaenge von Mr. Guetta der die Menge ordentlich zum kochen gebracht hat und nicht zuletzt die unterhaltsame „Nordamerika Party Truppe“. Das war der erste Club in meinem Leben wo man auf der Herren-Toilette laenger angestanden hat als nebenan bei den Damen obwohl das Verhaeltnis Maennlein/Weiblein mit Sicherheit bei 1:4 lag???
Gegen 5 Uhr sind wir aus dem Club da Claudia fuer 8 Uhr Ihren Rueckflug nach Atlanta gebucht hatte und wir vorher noch gemuetlich Fruehstuecken wollten. Leider haben wir unsere Kollegen/innen aus dem Infojahrgang April 2007 dabei verloren und sind in kleiner Runde weitergezogen. Nachdem wir Claudia in Fort Lauderdale am Flughafen abgesetzt hatten, waren wir gegen 8:00 Uhr im Bett und haben den ganzen Tag nicht mehr viel unternommen. Immerhin waren Nicole und ich noch einige Stunden am Strand bzw. Pool und haben am spaeten Nachmittag noch ne Runde Tennis gespielt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass wir ein super abwechslungsreiches Wochenende hatten (siehe auch Bericht Key West) und ich weiterhin sehr gluecklich bin fuer die naechsten Monate hier in Florida zu leben.

Montag, 26. November 2007

Auf Hemingways Spuren

Eine ereignisreiche Woche liegt hinter mir und Dank Thanksgiving und Black Friday auch ein laaanges Wochenende. Nachdem ich letzte Woche Montag Nicole vom Flughafen in Miami abgeholt habe, waren die ersten Tage sehr entspannend da auch im Buero nicht viel zu tun war. Die meissten Kollegen/innen hatten die Chance gleich genutzt und die komplette Woche Urlaub genommen. Nicole hat sich gleich super aklimatisiert und die Vorteile konsequent ausgenutzt. Sonne, Strand und SHOPPEN. Damit es Ihr nicht zu gut geht, habe ich Ihr gleich mal ein paar Aufgaben gegeben und Sie hat sich vorbildlich um unsere Wochenendplanung gekuemmert. Am Mittwoch Abend haben wir uns (Marc, Franzi, Steven und Ich) Dank eines guten Hinweises von Stefan (DANKE) im „bangkok express“ zum Abendessen getroffen. Ein sehr guenstigers Thairestaurant welches von Aussen sehr unscheinbar ist dafuer aber eine sehr gute Speisekarte hat die noch dazu extrem guenstig ist. Grundsaetzlich werden wir uns abends oefters zum Essengehen treffen da selbst kochen hier auf keinen Fall guenstiger ist.

Donnerstag Mittag ging es dann zu Franzi und Claudia (Sie hat keine Kosten und Muehen gescheut um uns einen Blitzbesuch aus Atlanta abzustatten) zum ausgiebigen Fruehstueck. Echt lecker und genau die richtige Grundlage um fuer Nicole und mich den Weg in Richtung Florida Keys zu beginnen. Nach einem kurzen Zwischenstop in Miami Beach und einer wundervollen Fahrt durch Downtown Miami (Dank Feiertag war hier nichts los) haben wir Key Largo am fruehen Abend erreicht und sind dort spontan im Marriot-Hotel geblieben. OK, war nicht guenstig aber dafuer eine wirklich schoene Anlage direkt am Meer so dass man die karibische Atmosphere auch geniessen kann. Am Freitag frueh ging es dann weiter auf dem US 1 in Richtung Key West. Eine sehr schoene Strecke auf unzaehligen Bruecken und wundervoller Natur. Natuerlich haben wir immer wieder kurze Fotopausen gemacht und eine ausgiebige RELAXphase im „Bahia Honda State Park“ eingelegt. Was soll ich sagen...einfach nur schoen dort...kristallklares, hellgruen bis blau schimmerndes Wasser und Straende mit Entspannungsgarantie! In Key West angekommen haben wir gleich eine „Sunset-Tour„ gebucht da man den Sonnenuntergang auf dem Meer am Besten geniessen kann. Mit einigen Getraenken im Blut und unvergesslichen Eindruecken im Kopf haben wir den Abend in dieser absolut untypischen amerikanischen Kleinstadt ausklingen lassen. Kein Wunder dass sich hier viele Kuenstler (u.a. Ernest Hemingway) und Aussteiger niedergelassen haben. Man spuert an allen Strassenecken, dass man sich auf Key West naeher den karibischen Inseln als dem amerikanischen Festland befindet. Hier werde ich mit Sicherheit nicht zum Letzten Mal gewesen sein nur werde ich mir mehr Zeit einplanen.

Samstag haben wir uns leider schon wieder auf den Heimweg gemacht da wir fuer den Abend eine Nacht in Miami Beach mit all den Anderen Informanden geplant hatten (siehe „Dancing in Miami Beach“ Bericht folgt in den naechsten Tagen). Auf dem Rueckweg haben wir trotzdem noch eine Kajak-Tour im „Coral Reef State Park“ gemacht und die Natur genossen. Wie gesagt eine wirklich sehenswerte Gegend nur sollte man sich viel mehr Zeit einplanen damit man die Schoenheit ausgiebig geniessen kann. Die Strecke von Boca Raton nach Key West ist laut Kollegen in 4 Stunden zu schaffen nur waere es eine Schande dies auch zu tun. Die Keys bieten eine Reihe von Moeglichkeiten und ich denke dass man gut 3-4 Tage einplanen sollte. (Gern auch mehr)Fuer Nicole und mich ist es schon jetzt ein Traum diese Strecke vielleicht einmal mit einem kleinen Flugzeug zurueckzulegen da diese Inselwelt von oben mit Sicherheit noch beeindruckender ist.

Montag, 19. November 2007

home sweet home

Nach 3 Tagen "Hampton Inn", 5 Naechten "Marc's Guesthouse" und weiteren 4 Naechten im "Hampton Inn" bin ich am Donnerstag in mein neues "Zu Hause" fuer die kommenden 10,5 Monate gezogen und ich muss sagen: "Ich fuehle mich richtig wohl und endlich angekommen"!

Jetzt ist es schon wieder Sonntag abend und das Wochenende verging viel zu schnell. Freitag abend und Samstag vormittag habe ich mit Einkaufen (Putz- & Lebensmittel) verbracht (einfach gigantisch, dass hier alle Geschaefte tae
glich bis 22 Uhr geoeffnet haben) und ich habe sogar schon 2 Fahraeder organisiert. War alles voll easy und ich bin immer wieder ueber die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der hier lebenden Amerikaner ueberrascht. Ich bin rein in den "bike-store" und Tyler (hier spricht man sich grundsaetzlich mit dem Vornamen an) meine Story erzaehlt (11 Monate hier, usw...) Er war total begeistert (german boy...here in Boca...grazy, ...) und hat mir gleich 2 gebauchte Mountainbikes angeboten. Nach kurzem Verhandeln und einer Ruecknahmegarantie habe ich 2 gute Fahrraeder fuer 300 $ erstanden und habe jetzt fuer Besucher und natuerlich meine Freizeit weitere Fortbewegungsmittel.

Samstag abend haben wir (Marc, Franzi & ich) dann in Franzi's Wohnung ein paar Handgriffe gemacht (Gaestebett aufgebaut, Naegel in die Wand geschlagen,... da "die Gute" Ihre Wohnung unmoebliert gemietet hat--> viel Spass weiterhin beim Einrichten :-) und anschliessend sind wir 3 auf zur groessten "Mall" hier in Boca und haben dort die Zeit mit shoppen, essen und umherlaufen verbracht. Zum Abschluss sind wir noch in einem sehr "abgefahrenem Pub" gewesen und haben dort noch in Bierchen getrunken und dabei die Amerikanische Kultur genossen. Der Laden war einfach unglaublich aber auch schon wieder so verrueckt, dass wir da nicht zum Letzten mal waren. Nur so viel,... eine mit einem fuchtbar abgenutztem Teppich ausgelegtem und super kitschigen Einrichtung versehenden Kneipe, Gaeste die zum Teil OHNE SCHUHE rumliefen oder GAMMELLOOK trugen, andere kamen im Minirock oder Schosshuendchen :-) ... ich koennte hier noch weitere Kuriositaeten aufzaehlen. (werde jetzt uebrigens anfangen mir alle "Kuriositaeten" aufzuscheiben und dann einen Extra Bericht schreiben) Es war auf jeden Fall ein sehr amuesanter und gelungener Abend.

Heute haben wir die Gegend etwas erkundet und dabei ein Wildreservat und ein Vergnuegungs - & Spiekasinokomplex angeschaut. Beides sehr interessant und spiegelt die 2 Seiten Amerikas sehr gut wider. Erst unberuehrte Mangroven und Seelandschaften und dann "Unterhaltungsindustrie" mit Casino, Bars, Shopping Mall und Diskotheken in einem sehr unwirklichen, hochmodernen aber sehenswerten Ambiente. Der Sonntag endete dann fuer Franzi und mich im "Mizner Park" und wir haben die letzten 2 Wochen bei einem gemuetlichem Getraenk ausklingen lassen. Resultat: Wir sind beide sehr angetahn von Florida (Job, Land und Menschen) und sehr zufrieden hier zu sein.

Morgen nach der Arbeit geht es dann fuer mich auf nach Miami um Nicole abzuholen. Bin mir sicher, dass es Ihr hier auch super gefallen wird.