Samstag, 10. November 2007

First week

Die erste Woche ist geschafft. Als erstes moechte ich mich bei Euch fuer die vielen mails und Kommentare bedanken welche ich in dieser Woche erhalten habe. (weiter so) Als "Belohnung" werde ich heute noch ein paar Zeilen schreiben.

Man mag es kaum glauben aber es gefaellt mir noch immer sehr gut hier in Boca Raton :-) und die Zeit vergeht wie im Flug. Montag war also mein erster Arbeitstag und ich wurde sehr freundlich und vor allem extrem gut vorbereitet empfangen. Arbeitsplatz (ich habe so ein schoenes amerikanisches "cubicle" / ein mit Papwaenden abgetrenntes Einzelbuero) Laptop, E-mail, Telefon und mobile phone war alles schon eingerichtet und Pete (mein Pate) kuemmert sich ruehrend um mich. Grundsaetzlich muss ich sagen, dass die Amerikaner sehr freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit sind und dass ich mich hier sehr "Willkommen" fuehle. Man muss dazu sagen, dass hier in Boca Raton das Siemens Headquarter von COM US ist und aus diesem Grund viele Deutsche hier waren bzw. sind. Es gibt soagr ein "German Office" wo Marc, Claudia und Sue sitzen (alles Praktikanten oder im Infojahr) und zusaetzlich kann hier jeder 10 Mitarbeiter deutsch bzw. versteht die deutsche Sprache. Fuer die Eingewoehungsphase und fuer nuetzliche Tipps ist das natuerlich super, hat allerdings den Nachteil, dass man natuerlich ab und zu auch deutsch spricht.(aber egal).
In dieser Woche habe ich unglaublich viel erledigen muessen und bin jetzt im nachhinein auch ein wenig "stolz" auf mich, dass alles recht gut und reibungslos funktioniert hat. Fassen wir mal kurz zusammen: Konto eroeffnet, Makler-Termine gemacht und Wohnungen(ca. 10 Stueck) angesehen (dazu spaeter mehr), 1000 von Formalitaeten und Meldebscheinigungen ausgefuellt und nicht zuletzt auch ein guten Einblick in meine beruflichen Aufgaben fuer die naechsten 10,5 Monate erhalten.

Zur Zeit wohne ich bzw. wir (Franzi hat die gleichen Erfahrungen) voruebergehend bei Marc da er in seinem Haus viel Platz hat und es fuer uns auch um einiges preiswerter kommt als unser "Begruessungsgeld" in die nicht guenstigen Hotels zu stecken. Im Grunde laeuft das hier immer so, dass die hier arbeitenden "Informanden" die Neuankoemmlinge bei sich aufnehmen und bei den ersten Schritten unterstuetzen. (DANKE MARC)

Jetzt freu ich mich auf mein erstes richtiges Wochenende in Florida. Das Wetter istund bleibt einfach nur perfekt (ca.27 Grad und ein schoener blauer Himmel) so dass wir viel unternehmen werden. Werde also spaetestens am Sonntag den naechsten Bericht einstellen und auch ein paar Bilder hochladen damit Ihr noch ein paar Eindruecke bekommt.

Montag, 5. November 2007

Welcome to ...Boca Raton

Nun bin ich schon mehr als 24 Stunden hier in Boca Raton und es wird Zeit für ein kurzes Zwischenfazit. Nachdem ich in der letzten Woche noch von zahlreichen Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen und Familie Abschied genommen habe und somit keine Zeit hatte mich auf die 11 Monate in Florida vorzubereiten, bin ich jetzt angekommen.

Nach einem sehr angenehmen Flug von Muenchen ueber Frankfurt bin ich am Samstag, 03.11.2007 pünktlich in Miami gelandet. Wow...was für atemberaubende Eindrücke als wir über die Bahamas geflogen sind. Winzig kleine Inseln im kristallklarem Wasser. Zum Glück ist das nur ein Steinwurf von hier entfernt (ca.100 km) ...da muss ich so schnell wie möglich hin.

Die Einreise verlief auch ohne Probleme, Visa und Zoll waren nach 1 Stunde erledigt und dann stand ich da. 48 Kg Gepäck dazu Laptop und Handtasche und viel zu viele Klamotten an... und dass bei 28 Grad im Schatten. Nun erst mal einen Mietwagen organisieren damit ich die 50 Meilen nach Boca in Angriff nehmen konnte aber weit und breit kein "national car" in Sicht. Nach kurzem Fragen war dann klar, dass es direkt am Flughafen keine Mietwagen gibt und man desshalb mit dem Bus (von der jeweiligen Gesellschaft) zur Mietwagen-Station gefahren wird. Ok, kurz gesagt nach weiteren 75 Minuten hatte ich endlich mein Auto und ich finde es ziemlich protzig aber für Amerika gerade angmessen.


Die Fahrt von Miami nach Boca ist in gut 1 Stunde zu schaffen und man fühlt sich auf diesen endlos breiten Autobahnen mit diesem Riesen-Auto sehr entspannt. Da alles vollautomatisch und schön runtergekühlt (dank Air-Condition) ist, ist alles sehr relaxed. In Boca angekommen habe ich ziemlich schnell mein Hotel für die ersten Tage gefunden und habe mir gleich noch schön ungesundes americanisches fastfood geholt. Die Pizza war ungefähr so gross wie 4 normale Pizzen wie man sie aus Old Germany gewohnt ist ... aber sehr lecker! Bei der Gelegenheit hat mir der Pizza-Bäcker gleich erzählt, dass er Tennis Trainer sei und auch noch Spieler für seine Soccer Team benötigt. Da geh ich also auf jeden Fall die nächsten Tage nochmal hin um...nein ...keine Pizza zu essen!
Heute bin ich nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück (es gab sogar Obst und Muesli) gleich mal zum Strand gedüst um das traumhafte Wetter zu geniessen. Ich glaube ich werde mich hier sehr wohl fühlen und jetzt hoffe ich dass der Job auch passt. Nach den ersten Eindrücken habe ich meine Sachen gepackt und bin auf nach Miami um Franzi vom Flughafen abzuholen. Sie verbringt Ihr Infojahr auch in Boca Raton und desshalb war es natürlich klar, dass ich Sie vom Airport abhole. Vorhin waren wir auch noch mal kurz am Strand und zur Zeit ist alles noch wie im Urlaub. Schönes Wetter, Strand, nette Menschen und eine sehr lebenswerte Stadt. Morgen nach der Arbeit wollen wir zwei gleich mal auf Wohnungssuche gehen damit jeder so schnell wie möglich seine eigenen 4 Wände hat. Also bisher ist alles so wie man es sich wünscht...mir ist nur gerade aufgefallen dass ich mein headset vergessen habe. Da muss ich so schnell wie möglich eins kaufen damit ich mit allen skypen kann.

Freitag, 19. Oktober 2007

Berlin...ne knorke Zeit




Berlin, Berlin,...wir waren in Berlin. Heute finde ich endlich Zeit meinen ersten Blog ins Netz zu stellen. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Jetzt sind die 4 Wochen Vorbereitungsseminar auch schon vorbei. Rückblickend muss ich sagen, dass ich die Zeit in Berlin sehr genossen habe. Zum einen habe ich während des Seminars sehr viele interessante und nette Kollegen und Kolleginnen kennengelernt, die wie ich auch für die kommenden knapp 11 Monaten in den verschiedensten Bereichen/Landesgesellschaften Ihr Informationsjahr verbringen werden und zum anderen waren die Inhalte des Seminars für mich persönlich abwechslungsreich und interessant.

Da das Seminar zum grossen Teil auch unter dem Aspekt "networking" steht und Berlin dafür die passende "location" darstellt haben wir dies auch ausreichend in die Tat umgesetzt. Die Abende und Wochenenden nach der POS waren bereits immer Tage im Voraus verplant so dass wir die Stadt & Umgebung, Bars, Restaurants und Clubs intensiv kennengelernt haben. In bleibender Erinnerung wird mir vor allem díe Feier am 02/03.10 zum Tag der Deutschen Einheit vor dem Brandenburger Tor mit fast 750.000 Zuschauern bleiben aber auch Reichstagsführung (Danke Dennis), Dunkelrestaurant, Stadtführung, Schloss "Sans-Souci" und die diversen kulinarischen Erfahrungen waren einfach knorke! (..wie der Beriner sagen würde) Nicht zu vergessen natürlich die Zimmerparties im Arwo-Bau Popitzweg (da waren wir für die 4 Wochen untergebracht) und die Abende in den unzähligen Clubs der Stadt:-)


Ich freue mich jetzt schon alle in fast einem Jahr in Erlangen zum Rückkehrer-Seminar wiedersehen zu können da wir eine sehr homogene Truppe sind/waren wo mit Sicherheit die ein oder andere feste Freundschaft entstanden ist. Im Zeitalter von Skype, Blooger und günstigen Flugtickets werden wir uns in dem Jahr öfters sehen bzw.hören.