Samstag, 10. Mai 2008

Ludwig was here

Gerade noch in Ocala...jetzt schon am Flughafen Miami. Ludwig, ein Freund aus Muenchen und gleichzeitig ein Kollege aus gemeinsamen Lehrjahren hatte sich in der Zeit vom 04-05-2008 bis zum 10-05-2008 bei mir zu Besuch angekuendigt. In den letzten Jahren hatten wir uns leider immer nur sporadisch gesehen umso mehr habe ich mich ueber seinen Besuch gefreut.



Die Woche verging recht schnell aber es war trotzdem witzig und da wir auch gleichzeitig wieder einen neuen Praktikanten haben (Christian), wurden die Abendaktivitaeten natuerlich gleich zu Dritt veranstaltet. Da im Buero in letzter Zeit auch nicht gerade wenig zu tun war, hatten wir leider nur die Abende gemeinsam was aber fuer Ludwig auch kein grosses Problem darstellen sollte. Mit Sonne, Stand, Shopping & wirklich lohnenswerten Ausflugszielen (Key West, Everglades NP,...) hat er einen wirklich guten Eindruck von den hiesigen Vorzuegen erhalten.



Den Freitag, 09-05-2008 haben wir in grosser Runde in Miami verbracht. Franzi (hatte gleich einen kompletten Tag frei genommen) Christian und ich (mussten am Vormittag noch die letzten Aktivitaeten fertig stellen) fuhren gemeinsam mit Ludwig gegen 2pm in Richtung Sueden. Erstes Ziel: "Key Biscayne" (vorgelagerte Insel vor Miami mit tollen Freizeitwert und Straenden. Was soll ich sagen...viel haben wir nicht gesehen da sich ein tropisches Sommergewitter direkt ueber unseren Koepfen entladen hat. Unglaublich was da fuer Wassermassen runterkommen. Egal... so eine "Sinnflut" bringt mich nicht aus der Ruhe da ich ja weiss, dass kurze Zeit spaeter die Sonne wieder scheinen wird :-) Wie erwartet lachte in "Coral Cables" (ein mondaener Stadtteil von Miami) bereits "Helios" wieder vom Himmel und am spaeten Nachmittag war es wieder wolkenlos (was fuer ein Klima...A TRAUM!!!). Weiter ging es durch "Little Havanna" und an den "Bayside Marketplace" wo wir dann auch eine Pause eingelegt haben.

Der Abend wurde natuerlich auf dem "Ocean Drive" verbracht und wir hatten bei reichlich Cocktails einen sehr witzgen Abend mit "aufschluss- und lehrreichen" Konversationen. Miami Beach...wie immer toll nur hatten wir das Problem, dass einer von uns noch fahren musste. :-( Ludwigs Besuch fand dann bei einer sponatenen kleinen Abschiedspaty bei mir zu Hause sein Ende und am 10-05-2008 ging es fuer Ihn weiter nach New York, Philadelphia und Washington D.C.


Wiggerl.... schoen, dass Du hier gewesen bist & Gruesse in das geliebte Bayernland!

Matthias

@ Vielen Dank fuer die Postkarte aus New York

Sonntag, 4. Mai 2008

Auf nach Ocala

Freitag Abend, 02-05-2008: Franziska und ich sitzen (wie so oft) mit einer "Hooka" bei unserem "aribischen Freunden" um gemuetlich in das Wochenende zu tauchen. Ich weiss nicht mehr genau wie es sich ergeben hat aber urploetzlich waren wir in der Wochenendplanung und wenige Stunden spaeter auf dem Weg nach Ocala, Crystal River und Silver Springs. Das nenn ich mal Spontanitaet zumal die genaue Routenplanung auch noch nicht ganz feststand. Egal, man ist nur einmal jung und so ging es also auf in den Norden (Floridas)!

Voll bepackt (Fahrraeder, Schlafsack, Decken, Kissen, Taschenlampen, Wein,...) ging es am Samstag Morgen auf die Strecke. Nach gut 4,5 Stunden Fahrt (also genuegend Zeit um einen durchdachten Plan fuer das WE zu entwerfen) hatten wir unser erstes Zwischenziel erreicht: "Silver Springs bei Ocala". Hier gefiel es uns recht gut und beschlossen diesen Ort als Ausgangspunkt fuer die naechsten Unternehmenungen zu nutzen und dementsprechend mussten wir eine Schlafgelegenheit organisieren. Nach kurzen Verhandlungen mit den oertlichen Parkrangern war auch dieses Problem erledigt und wir hatten fuer 20 Dollar ein wirklich schoenes Plaetzchen im hiesigen National Park.



Ok, weiter ging es Richtung Westen an den "Golf von Mexico" nach "Crystal River" und "Homosassa". Alle unsere Reisefuehrer haben uns diesen Ort einstimmig empfohlen da sich hier die einmalige Chance bietet in beieindruckender Natur "Manatees" in Ihrer natuerlichen Umgebung zu beobachten. Voller Vorfreude haben wir uns auf den Weg gemacht und Gentleman wie ich bin, habe ich natuerlich auch mal die Frau ans Steuer gelassen. ;-) Wenige Meilen spaeter sollte ich wieder der Fahrer fuer den Rest des Wochendes sein da uns der oertliche Sheriff mit 15 Meilen zu schnell und ohne gueltigen internationalen Fuehrerschein erwischt hatte. Cool, dass auch mal erlebt und alles wie im Film. Sirene an und am Wegerand wie ein Schwerverbrecher behandelt (natuerlich mit Hand an der Waffe und sehr autoritaerem Ton) Hehe... unser "Flummi" war auf einmal recht still und leicht nervoes aber ich hatte eine positive Vorahnung. Ich glaube der Sheriff fand uns recht nett und hatte an diesem Tag keine rechte Lust auf viel Buerokratie. Nachdem er nach Franziskas Fuehrerschein gefragt hatte ... den aber anschliessend nicht akzeptieren wollte, war Ihm wohl der Aufwand zu gross und bat nur um einen Faherwechsel. Hehe...Moral von der Geschichte: 2 Straftaten sind besser als Eine und unsere serioese "deutsche Freundlichkeit" beeindruckt auf der ganzen Welt. Puh,...Glueck gehabt und ganz nebenbei einige Hundert Dollar gespart ...denn Geschwindigkeitsueberschreitungen sind im "Land der Unbegrenzten Moeglichkeiten" extrem teuer.



Der Nachmittag und Abend war dann sehr entspannend und so gingen wir erst mit unserem privaten Bootsfuehrer auf "Manatee-Suche" (leider erfolglos aber dafuer umso interessanter da wir mit Ihm ...bei Bier und Wein...ueber Gott und die Welt spechen konnten und dabei das wunderbare Lebensgefuel der Menschen dieser Region hautnah erleben durften. Eine wunderbare Mischung aus Aussteigern, Naturliebhabern und Selbstdarstellern... einfach Menschen die den wirklichen Sinn des Lebens noch nicht vergessen haben ) und anschliessend an einen recht schoenen Strandabschnitt zum Sunset. Mit Einbruch der Dunklheit und von Muecken zerstochen ging es auf den Weg zurueck zu unserem "Nachtlager" mitten im Wald!



Ich sage nur "back to the roots" aber ich muss ehrlich zugeben, dass die Nacht im Auto ausgesprochen komfortabel war und wir mehr als 9 Stunden durchgeschlafen haben (Das schaff ich ja sonst nicht mal in meinem eigenen Bett????) Voellig ausgeschlafen, frisch geduscht (die Standards in den NP sind wirklich ausgezeichnet), die Sonne im Gesicht und Fruehstueck in der Natur...ja... so kann ein Tag beginnen. Frisch gestaerkt haben wir uns anschliessend auf unsere Fahrraeder geschwungen und sind fuer 1,5 Sunden durch die einsame Natur geradelt.





Am Nachmittag haben wir uns dann noch in einer fuer die Region charackteristischen frischen Qellen abgekuehlt und gegen 4 pm auf den Rueckweg ins suedfloridanische Boca gemacht.





Zusammenfassend kann ich nur sagen: Nordflorida sieht mich auf jeden Fall nocheinmal wieder da es vollkommen anders ist als meine temporaere Heimat. Viel mehr Natuerlichkeit und eine vollkommen andere Architektur & Natur. Einfach nur schoen und ein spontaner Wochenendausflug der mir das "andere Florida" naehergebracht und Lust auf mehr in mir geweckt hat.

Freitag, 25. April 2008

Bryce Canyon & Zion National Park



Unsere letzten drei Ziele auf unserer Rundreise waren die "Coral Pink Sand Dunes", der "Bryce Canyon" und der "Zion National Park".


Nach der Bootstour zur "Rainbow Bridge" ging es mit kurzem Zwischenstopp an den "Coral Pink Sand Dunes" fuer uns am Donnerstag, 24-04-2008 in Richtung Norden zum "Bryce Canyon". Mit jeder Meile die wir nach Norden fuhren wurde es bedenklich kuehler und "oben" auf 2500 Metern Hoehe angekommen, wurde es langsam ungemuetlich. Ich glaube die Nachttemperaturen lagen deutlich unter 0 Grad Celsius was auch im Bettchen unangenehme Konsequenzen nach sich zog...denn...Frauen haben bekanntlich immer kalte Fuesse und diese werden bei Bedarf am maennlichen Koerper ohne Ruecksicht gewaermt :-(
Egal..von soetwas lass ich mir die gute Laune nicht verderben und wir genossen unseren letzten gemeinsamen Tag zu Dritt (Martin musste am Freitag bereits wieder heim fliegen)am "Bryce Canyon". Wie eigentlich schon in der gesamten Woche... waren auch diese Eindruecke ueberwaeltigend. Ich wuerde das "Gebilde" auch gar nicht als "Canyon" bezeichnen sondern ehern als eine Art Amphietheater. Trotzdem wunderschoen und das natuerlich bei erneut 1A Wetter (tja..wenn Engel reisen).




Gegen Mittag ging es dann allmaehlich auf den Rueckweg ...quer durch den "Zion National Park". Wenn man sich einen NP mit all seinen Vorstellung malen koennte..ich glaube das Resultat waere der "Zion National Park". Berge, Flusslaeufe, Holzhuetten, Wanderwege...einfach Alles was das Herz begehrt. Dazu das frische Fruehlingsgruen und die erwachende Natur...goettlich. Leider hatten wir nicht all zu lange Zeit aber eine ausgedehnte Mittagspause inkl. Spielstunde mit den einheimischen "squirrels" musste drin sein.


Am fruehen Abend des 25-04-2008 waren wir wieder zurueck am Startpunkt unserer Rundreise in -Las Vegas-. Nach einem super leckeren Dinner hiess es fuer Martin "back to Washington D.C" und fuer Nicole und mich eine letzte Nacht in der Wuestenstadt. Fuer Sie ging es am Samstag, 26-04-2008 heim nach Muenchen und fuer mich ab nach Florida.

Kurzes Gesamtfazit der Woche: Allein schon an den Berichten und Fotos koennt Ihr sehen, dass mir es ausgesprochen gut gefallen hat. Viele Dinge habe ich dabei noch gar nicht erwaehnt. Es bleiben fuer mich die wohl spektakulaersten Landschaftsformationen auf relativ engem Raum haengen die ich bisher sehen durfte. Ich komme sicher nocheinmal hierher in meinem Leben zurueck um gewisse Dinge nocheinmal in Ruhe zu geniessen. Eine Woche war fuer die vielen Eindruecke schon arg wenig..aber man muss sich seinen Urlaub ja gut einteilen da es noch so viel zu sehen gibt in diesem Land.

Bis die Tage

Matthias