Montag, 11. Februar 2008

San Francisco...a dream comes true!

Ich muss ehrlich sagen, dass ich sehr hohe Erwartungen an diese Stadt hatte aber diese wurden noch um Einiges uebertroffen! Aber der Reihe nach. Los ging es am fruehen Nachmittag in West Palm Beach mit der US Airways(08-02-2008). Vorher noch schnell den Mietagen am Flughafen abgegeben und schwupps sassen Franzi und ich im Flieger. Knappe 10 Stunden spaeter (inkl. Zwischenlandung in Charlotte und Zeitverschiebung von 3 Stunden) sind wir gegen 22 Uhr Ortszeit angekommen. Meine Erwartungshaltung wurde auf diesem Flug nocheinmal um einige Prozente gesteigert da meine beiden Sitznachbarn nur in den hoechsten Toenen von Ihrer Heimat geschwaermt haben ..."amazing & beautiful" waren die am Haeufigsten verwendeten Worte! (typisch Amerikaner dachte ich mir so ...aber ich kann dem heute "ohne wenn und aber" zustimmen)


Zu Dritt (Dennis war aus Canada ca. eine Stunde frueher eingetroffen und hat freundlicherweise auf uns gewartet) ging es weiter mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln (BART) bis in die Innenstadt und von dort weitere 10 Minuten per Fuss in unsere Unterkunft fuer die naechsten 3 Naechte. Wir hatten uns im Vorraus fuer ein "Youth Hostel" entschieden da SCHLAFEN das Unwichtigste fuer dieses Wochenende sein sollte. Im Nachhinein eine goldrichtige Entscheidung obwohl ich anfangs doch etwas skeptisch war. Aber fuer ca. 25 $ pro Nacht inkl. Fruehstueck war es vollkommen in Ordnung und eine ganz neue Erfahrung. Keine 5 Minuten nach unserer Ankunft kamen auch schon Marcus und Tammi (aus Mexico) inkl. einem kleinen, blondem Engel zur Tuer hereingeschneit und die Wiedersehensfreude war gross. Bei mir natuerlich besonders da ich Nicole fast 2 Monate nicht mehr physisch gespuert hatte. Die 3 waren bereits im Verlaufe des Tages eingetroffen und hatten gemeinsam die ersten Stunden in der Stadt und beim dinner verbracht. Natuerlich gab es viel zu erzaehlen und so haben wir es uns im Hostel gemuetlich gemacht. Da alle recht muede waren ging es aber doch recht schnell zu Bett ... fein saeuberlich nach Maennlein und Weiblein getrennt in unsere 4 Mann Stuben!


Nach einem kurzen aber dennoch gemuetlichem Fruestueck am naechsten Morgen ging es bei strahlendem Sonnenschein und fruehlingshaften Temperaturen auf unsere Stadterkundung. Und wie oben schon kurz angedeutet waren wir alle von der Schoenheit, Vielfaeltigkeit und dem einmaligen Flair dieser Stadt begeistert. Moderne Archiektur gepaart mit liebevoll restaurierten viktorianisch anmutenden Haeuschen, unzahlige Gruenflaechen und dazu noch eine wirklich unglaublich schoene Lage der Stadt auf diverse Huegeln und in Mitten der San Francisco Bay ... versetzte uns unzaehlige Male in Verzueckung! Natuerlich sind wir ganz standesgemaess mit der "Cable Car" gefahren und haben die Stadt ganz traditionell erkundet. Die Highlights des ersten Tages waren Union Square, Panoramauebersicht aus einem Hotel nahe dem Union Square, Lombard Street, Fisherman's Warf und natuerlich die "sunset cruise" zur "Golden Gate Bridge". Neben dem schoenen Wetter, der Stadt an sich sowie den einmaligen Ausblicken ueber die Bucht empfand ich persoenlich die ausgelassene & froehliche aber auch entspannte & harmonische Stimmung zwischen uns 6 als sehr angenehm und haben das ganze Wochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Nicht dass Ihr jetzt denkt dass war es schon fuer den ersten Tag, nein ganz im Gegenteil. Nach unserer feuchtfroehlichen Bootstour bei Sonnenuntergang bis unter die "Golden Gate Bridge" und um "Alcatraz", mit unfassbar schoenen Eindruecken (siehe auch Fotos), ging es anschliessend noch zum Shoppen und weiter zum Italienischen Dinner (kurz vor Mitternacht). Dannach noch in einen naheglegenen Club um dort den einmaligen Tag ordentlich zu beenden.



Strahlender Sonnenschein begleitete uns auch den ganzen Sonntag (ich sage nur..."wenn Engel reisen") und wir haben erneut fantastische Einblicke und Eindruecke in diese wundervolle City geniessen duerfen. Nach dem Fruehstueck ging es direkt wieder mit der "Cable Car" in Richtung "Fisherman's Warf" und von da zu Fuss bis zum Wahrzeichen dieser Region, der "Golden Gate Bridge". Wie in Goethes Osterspaziergang bummelten wir zufrieden und uns der Einmaligkeit des Augenblickes bewusst zur Bruecke und haben dabei viele tolle Fotos geschossen und uns an der Schoenheit der Landschaft erfreut (Berge, Meer, Straende, Inseln, Segelboote,...) toll!!!



Leider ist es mir nicht moeglich die Uhrzeit anzuhalten aber an diesem Tag haette ich es mir gwuenscht da man fuer so wundervolle Eindruecke noch viel mehr Zeit benoetigen wuerde um Sie auch in dem erlebten Moment ernsthaft zu begreifen! Egal dafuer gibt es ja Fotos und die Erinnerungen welche sich in meinem Gedaechtnis tief verwurzelt haben. Nach diesem visuellen Hoehepunkt ging es mit dem Bus nach High Ashbury (Hippiviertel) und da haben wir auch endlich die Blumenkinder (oder besser gesagt die Kinder der Blumenkinder) getroffen. Bunte Laeden bzw Haeuschen, spirituelle Menschen sowie ein Hauch von "glueckshormonsteigernden" Dueften in der Luft haben wir das Treiben beobachtet. Anschliessend noch ne kurz Runde durch das "Viertel der gleichgeschlechtlichen Liebe" ...uups (war natuelich eine Idee unserer Maedels) und dann nichts wie heim ins Hostel. Da Marcus in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Jahr aelter (oder sagen wir es freundlicher "reifer") werden sollte, haben wir uns alle fein angezogen und sind im "Empire of China" lecker speisen gegangen. Als alter Casanova mit italienischen Wurzeln hat Marcus uns dannach noch weiter zu seinem Geheimtipp gefuehrt. Ein italienisches Cafe mit ausgezeichnetem Espresso und Gebaeck...koestlich. In der Bar gegenueber haben wir anschliessend ordentlich in den Geburtstag gefeiert und ich glaube Marcus wird sich gern an diese Stunden erinnern. Natuerlich wurde es spaet, wir haben alle viel zu viel getrunken so dass der naechste Morgen ein ein kleiner Horror war. Nach 1,5 Stunden Schlaf ging es naemlich schon zum Flughafen da ja das naechste Highlight fuer Nicole und mich beginnen sollte. (Hawaii..siehe auch den Bericht dazu)

Als Resuemee ueber das Wochenende in San Francisco kann ich nur sagen. Traumhaft! An dieser Stelle moechte ich auch auf die blogs von Marcus, Tammi, Dennis und Franzi verweisen da wir so viel erlebt haben und einiges ausfuehrlicher bei Ihnen gschrieben steht. Es hat mir extrem viel Spass gemacht und vielleicht bekommen wir einen aehnlichen Ausflug nocheinmal hin. Fuer mich steht auf jeden Fall fest dass ich nicht zum letzten Mal in San Francisco gewesen bin da es neben Capetown wohl die schoenste Stadt ist die ich bisher gesehen habe.



@ Bilder werden demnaechst online gestellt!

Freitag, 8. Februar 2008

Vorfreude

Nach einer langen und intensiven Arbeitswoche geht es gleich zum Flughafen. (Juhu) Ich habe eine ganze Woche Urlaub bekommen und freue mich wahnsinnig auf die kommenden Erlebnisse. Die Ziele sind San Francisco, Hawaii und Guadalajara...toll und ausserdem treffe ich Nicole in San Francisco wieder. (was fuer eine Freude) Es bleibt also bei meinem Motto fuer das Infojahr: " work hard but enjoy your life!"




In den naechsten Tagen gibt es somit keine neuen Eintraege und ich verbleibe mit den Worten von Scott McKenzie


If you're going to San Francisco
Be sure to wear some flowers in your hair
If you're going to San Francisco
You're gonna meet some gentle people there

For those who come to San Francisco
Summertime will be a love-in there
In the streets of San Francisco
Gentle people with flowers in their hair

All across the nation such a strange vibration
People in motion
There's a whole generation with a new explanation
People in motion people in motion

For those who come to San Francisco
Be sure to wear some flowers in your hair
If you come to San Francisco
Summertime will be a love-in there
If you come to San Francisco
Summertime will be a love-in there

Donnerstag, 7. Februar 2008

Freizeitstress

Nach den eher ruhigen Tagen in der letzten Woche war es mal wieder Zeit ein Partywochenende einzuleiten. Los ging es schon am Donnerstag Abend/Nacht als ich meinen Spontanbesuch aus Canada abgeholt habe. Als guter Gastgeber geht man natuerlich nicht gleich ins Bett sondern man(n) plaudert erst mal die halbe Nacht und goennt sich dabei ein paar Bierchen. Egal...man ist nur einmal jung aber der naechste Morgen kommt bestimmt und ich habe die Stimme aus dem Weckradio verflucht! Zum Glueck war Freitag, die Sonne hat gelacht und nach einem beschaulichem Tag im Buero ging es am Nachmittag gleich noch an den Strand um etwas das Schlafdefizit auszugleichen. (ein Traum!!!) Freitag abend erst lecker Dinner im Mizner Park und um 9 pm hatten sich schon Franzi und Roger zum Pokerabend angekuendigt. Pokerabend klingt professionell aber ich glaube wir haben nach unseren eigenen Regeln gespielt was mit fortschreitender Stunde auch zunehmend an Bedeutung verlor. Vielmehr verfielen wir in Gespraeche ueber Gott und die Welt und haben dabei das ein oder andere Glaeschen Wein, Bier und meinen leckeren Tequilla geleert. Kurz gesagt ...ein lustiger Abend mit netten Gaesten.


Samstag wurde dann erst mal ausgeschlafen und der Tag mit Freunden am Meer verbracht. Einfach nur schoen und vor allem auch sehr entspannend. Da Stevens Geburtstag in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Miami Beach gefeiert werden sollte, war der Strandtag auch dringend noetig. Miami Beach und clubbing : ... was soll ich sagen... es war einfach grossartig. Ich mag die Stimmung und Menschen dort und es ist ein einmaliger Platz zum feiern. Waren wieder im "cameo" und haben ordentlich getanzt und ich glaube Steven hatte einen schoenen Geburtstag. Franzi war wieder mal unsere Fahrerin (ich kann mich gar nicht oft genug fuer diese noblen Gesten bedanken) und so lag ich gluecklich aber total KO kurz vor Sonnenaufgang im Bett.

Sonnatg das gleiche Spiel von vorn. Ausschlafen, Strand und am spaeten Nachmittag ging es zu Marcel und Stephanie zum Superbowl BBQ! Ich hatte mir vorgenommen viel von dem Spiel anzusehen aber es war mir einfach zu langweilig, habe die Regeln nicht verstanden und ausserdem kam alle 2 Minuten Werbung! Nein...das ist nicht meine Welt und so habe ich lieber mit Marcel einige edle Tropfen und Cocktails aus seiner Hausbar gekostet. Man muss dazu sagen, dass Marcel ein begnadeter Barkeeper ist und ein unglaubliche Auswahl zu Hause hat. Dazu noch einen kompletten Kuehlschrank mit den verschiedensten Bieren aus der ganzen Welt...da kann man sich nur wohlfuehlen! Es war ein unglaublich schoener Abend mit einem leckeren BBQ, Freunden und im Hintergrund lief eben der Superbowl. Ich glaube die New York Giants haben sensationell gegen New England Patriots gewonnen welche bis dahin in der ganzen Saison kein einziges Spiel verloren hatten... that's life!



Montag fuehr (5 Uhr!!) ging es dann wieder zum Flughafen und anschliessend gleich ins Buero. Rueckblickend kann man da nur sagen...Was fuer ein Wochenende. Es war alles dabei was das Leben lebenswert macht (Sonne, Strand, Meer, Freunde treffen, BBQ, Relaxen und feiern). Das Einzige was ich nach dem Wochenende wieder eindeutig gemerkt habe ist, dass ich nicht mehr der Juengste bin und ich am Montag Abend erst mal fix und fertig ins Bett gefallen bin.