Dienstag, 22. Januar 2008

Martin was here

Ganz spontan und umso erfreulicher hatte ich in der letzten Woche schon wieder Besuch. Martin ein alter Freund aus gemeinsamen Jugendzeiten (...da wird es mir schon wieder bewusst, dass ich doch nicht mehr so jung bin wie ich mich fuehle ;-( war fuer fast eine Woche mein Gast und hat die Vorteile meiner jetzigen Wahlheimat genossen... Strand, Sonne, angenehme Temperaturen und saubere Luft! War mal wieder richtig lustig alte Erinnerungen aufleben zu lassen und in der Vergangenheit zu schwelgen obwohl ich ja bekanntlich kein "Nostalgiker" bin und grundsaetzlich meinen Blick nach vorn richte.

Die Tage vergingen wie immer viel zu schnell. Fuer mich hiess das tagsueber fleissig im Buero und fuer Martin Entspannung und abends waren wir eigentlich immer unterwegs. Dabei faellt mir auf, dass ich hier mit viel weniger Schlaf zurechtkomme als ueblich...muss wohl an der Sonne liegen! Kurze Zusammenfassung: Dienstag abend: erst dinner und anschliessend ins English Pub, Mittwoch abend: Truthan Revival Ceremonie bei mir zu Hause mit ein paar Freunden, Donnerstag abend: southbeach @ night mit Steven & 2*Martin Freitag abend: Auf nach Miami und dort ein NBA Spiel der Miami Heats anzusehen, Samstag abend: Pokerrunde bei Steven...puh..ist doch nicht schlecht fuer eine "normale Woche"!




Etwas ausfuehrlicher moechte ich jetzt doch noch auf das NBA Spiel eingehen. Die Miami Heats, immerhin NBA Champion aus dem Jahre 2006, tragen Ihre Heimpspiele in der American Airlines Arena aus und das dort gebotene Unterhaltungsprogramm ist wirklich faszinierend. Entertainment pur... eine unglaubliche Lichtshow inkl. Anzeigetafel und elektonischer Werbebanden (hoffentlich gibt es das auch bald in den deutschen Fussballstadien) musikalischer Untermalung fast jeder Spielszene so dass die Zuschauer permanent dabei sind und natuerlich eine sehr unterhaltsame und vor allem nett anzusehende Cheerleadershow! Alles in allem eine "runde Sache" und es ist schon paradox aber so ein Spiel dauert 4*12 Minuten aber man kann mindestens 3 Stunden einplanen. Auf gut deutsch gesagt...dass Spiel ist eigentlich Nebensache zu dem gebotenen Unterhaltungsprogramm. (wo wir wieder bei der amerikansichen Oberflaechlichkeit waeren) Ach bevor ich es vergesse... die Heats haben mit 91:98 gegen Portland verloren...!

Der Samstag war dann recht entspannend. Am Vormittag haben wir ein paar Stunden auf dem Golfplatz verbracht und nachmittags ging es zum Strand. Auch dort haben wir nicht nur faul rumgelegen, nein... sondern gleich mal etwas unsere eingerosteten fussballerischen Faehigkeiten wieder aufleben lassen.
Sonntag hiess es dann fuer Martin wieder zuruck in die Kaelte (er arbeitet zur Zeit in Washington D.C) und ich werde Ihm in den kommenden Monaten sicher einen Gegenbesuch abstatten. (Aber erst wenn es waermer ist,...hehe)



"Servus & pfiat di" in die Heimat

Montag, 21. Januar 2008

Auf nach Kanada

Heute finde ich endlich mal wieder Zeit meinen blog zu aktualisieren. In der Zwischenzeit ist viel passiert…unter anderem war ich letztes Wochenende in Kanada und habe meinen treuen Weggefaehrten Dennis, besser bekannt unter dem Namen „Ontariofighter“, in Peterborough besucht.

Los ging es am Freitag Morgen (11.01.2008) … besser gesagt Mitten in der Nacht … von West Palm Beach ueber Atlanta direkt nach Toronto. „Oh mein Gott, was fuer eine Kaelte!!! „So oder so aehnlich waren wohl meine ersten Gedanken als ich den ersten Schritt aus dem Flughafengebaeude gemacht hatte …dabei war es an diesem Wochenende ausgesprochen mild fuer die dortigen Verhaeltnisse zu dieser Jahreszeit(ca. 0 Grad). „Egal , da muss ich jetzt durch“… versuchte ich mir die Lage schoenzureden aber als ich dann noch gefuehlten Wind von -50 Grad Celsius ins Gesicht geweht bekam, war meine Laune doch etwas schlechter als in den letzten Wochen!!! Da ich mich aber von nichts unterkriegen lasse (auch wenn es Kaelte, Dunkelheit und eisiger Wind sind…genau diese Kombination ist fuer mich die Horrorvorstellung schlechthin…jeder der mich etwas besser kennt, kann dies bestaetigen), habe ich mich ohne Probleme nach Downtown Toronto mit dem sehr uebersichtlichem oeffentlichem Verkehrssystem transportieren lassen. Meinen urspruenglichen Plan, etwas durch die Innenstadt zu schlendern und ausgewaehlte Punkte zu besichtigen, hatte ich somit auch gleich verworfen, da ich die Stadt bereits von meinen letzten Besuchen kannte. Die Zeit bis zu unserem vereinbartem Treffpunkt (15:30 Uhr Eaton Center) habe ich genutzt um mir, dass fuer mich bisher weniger bekannte unterirdische Strassen-, und Einkaufsnetz anzusehen. Schon sehr praktisch und die Stadtplaner bekommen von mir hiermit ein EXTRALOB! Kurz vor 15:30 Uhr habe ich mich dann doch wieder an die frische Luft gewagt und mein Koerper hatte sich so langsam an die Bedingungen gewoehnt. Dennis war (natuerlich) auch puenktlich und wir haben einen abwechslungsreichen Nachmittag in Toronto verbracht. Erstmal schoen geshopt (bei A&F…wie zwei „Frauen“ aber es war saulustig) und anschliessend sind wir durch „Chinatown“ und zum „Kensington Market“. Dann noch sehr lecker im „Crystal Rolls“ gespeisst und da ist es mir wieder so richtig bewusst geworden, was fuer ein unheimlich zufriedenstellendes Leben ich fuehren darf…mal eben gemuetlich in Toronto mit einem guten Freund zum essen gehen…Wahnsinn. Am Abend haben wir dann noch kanadische Freunde von Dennis besucht nachdem wir die gut 1,5 stuendige Fahrt nach Peterborough ohne Probleme zurueckgelegt hatten. Wirklich sehr aufgeschlossene und gastfreundliche Menschen, die ich an dem Wochenende kennengelernt habe und was ich so vorher nicht unbedingt erwartet haette.

Samstag wurde erstmal ausgeschlafen und dann stand die Besichtigung der kanadischen Landschaft auf dem Tagesplan. Dennis hatte sich eine schoene Tour ausgedacht und ich war sehr angetahn von der landschaftlichen Vielfalt, Ruhe & Einsamkeit. Wir haben uns ein wenig wie in einem Road-Movie gefuehlt…im Auto gemuetliche Temperaturen dazu ein paar heisse Getraenke und passende Musik und Gespraeche und an einem vorbei gleitet nahezu unberuehrte Natur. Um das Gefuehl zu beschreiben welches ich dabei empfand, reicht ein einziges Wort: FREIHEIT. Natuerlich sind wir auch immer wieder aus dem Auto ausgestiegen um ein paar schoene Aufnahmen zu machen aber ab und an war es fuer mich kein Spass,… was man an einigen Fotos gut sehen kann. (brrrr) Abends sind wir erst in grosser Runde essen gegangen um anschliessend im „Junction“ ordentlich zu feiern. Ein wirklich lustiger Abend.

Der Sonntag diente ersteinmal der „Regeneration“ und dann war es schon wieder Zeit um in Richtung Toronto aufzubrechen. Noch ein paar letzte Eindruecke in der Stadt und schon sass ich gegen 17 Uhr wieder im Flugzeug in die „Heimat“. Schon am Flughafen von West Palm Beach wurde ich von angenehmen 25 Grad empfangen so dass mich die kurze Warteperiode (ca.1,5 Stunden) auf mein Airporttaxi eher entspannte.

Das war also mein Kurztrip nach Kanada und ich moechte die Chance nutzen um mich besonders bei Dennis (ein hervorragender Gastgeber), Franzi (Airporttaxi) und Tracey mit Ihrem Freundeskreis fuer das schoene Wochenende zu bedanken.

@ weiter Eindruecke natuerlich auch auf Dennis blog

Mittwoch, 9. Januar 2008

Silvester 2007/2008


Allen denen ich es noch nicht persoenlich oder per mail gesagt/gschrieben habe, wuensche ich auf diesem Weg: Ein erlebnisreiches und glueckliches Jahr 2008 und moegen alle (Eure) Erwartungen erfuellt werden!

Den Jahrswechsel habe ich dieses Jahr zusammen mit Marcus und Franzi in Miami Beach verbracht und ich muss ehrlich sagen, dass ich selten so entspannt , mit vollster Zufriedenheit und einer gehoerigen Portion Vorfreude ins neue Jahr gefeiert habe. Aber der Reihe nach.

Der Tag startete mit einigen Stunden im Buero (man muss sich seine kostbaren Urlaubstage schliesslich wohlueberlegt einteilen) und anschliessend ging es direkt zum Strand. Marcus hatte es sich dort gemuetlich gemacht und die Sonne genossen. Da wir alle noch nichts gegessen und wir fuer den Abend nichts reserviert hatten, fuehrte uns der naechste Weg zum Schnellimbiss.(Man benoetigt natuerlich auch eine solide Grundlage fuer den Abend) Gegen 18 Uhr bin ich dann in meiner Wohnung angekommen und wie es der Zufall will, war es zu dieser Zeit gerade Mitternacht in Deutschland. Ich also gleich den Rechner an und alle webcams aus der Heimat angeworfen und somit das erste Mal virtuell ins Neue Jahr angestossen! Eine feine Sache und die Bilder aus Muenchen, Berlin und Goerlitz waren echt der Hammer obwohl ich ehrlich gesagt nicht tauschen wollte. (es sah furchtbar kalt aus,…brrrr)

Ich war also schon mal gut gelaunt und kurze Zeit spaeter kam schon mein/unser „Privattaxi“ und es ging ab nach Miami. Franzi war so freundlich und hat sich ganz kameradschaftlich als Fahrerin bereiterklaert und uns Maenner chauffiert. Nach kurzer Parkplatzsuche ging es direkt zum „Ocean Drive“ der an diesem Abend fuer alle Fahrzeuge abgesperrt war. Dort dass uebliche Bild,… laessige Typen und nette Latinas, Koerperkult und die lateinamerikanisch angehauchte Atmosphaere. Getraenke gab es auch , passt! Die Zeit bis Mitternacht verging recht schnell (Restaurantsuche, ne Kleinigkeit essen und Getraenkenachschub) so dass wir uns sogar noch beeilen mussten um das Feuerwerk nicht zu verpassen. War eher ein kurzer Hoehepunkt aber besser als gar keiner!Anschliessend haben wir Drei den Augenblick einfach mal genossen (schliesslich feiert man nicht jedes Jahr an diesem Ort Silvester) das letzte Jahr etwas Revue passieren lassen und die Reise-Planungen fuer 2008 konkretisiert. Die Nacht endete fuer uns auf einer spontanen Strassenparty, bei ausgelassener Stimmung, cooler Musik und dass bei angenehmen Temperaturen (ca. 24 Grad)! TOLL!



Das war also Silvester 2007/2008. Wie jedes Jahr gibt es fuer mich keine persoenlichen Vorsaetze fuer die Zukunft. Das bewahrt vor unnoetigem Druck und somit vor spaeterer (moeglicher) Enttaeuschung.


Geniesst die Zeit und lebt den Augenblick!

@ siehe auch blog von Marcus und Franziska