Mittwoch, 9. Januar 2008

Silvester 2007/2008


Allen denen ich es noch nicht persoenlich oder per mail gesagt/gschrieben habe, wuensche ich auf diesem Weg: Ein erlebnisreiches und glueckliches Jahr 2008 und moegen alle (Eure) Erwartungen erfuellt werden!

Den Jahrswechsel habe ich dieses Jahr zusammen mit Marcus und Franzi in Miami Beach verbracht und ich muss ehrlich sagen, dass ich selten so entspannt , mit vollster Zufriedenheit und einer gehoerigen Portion Vorfreude ins neue Jahr gefeiert habe. Aber der Reihe nach.

Der Tag startete mit einigen Stunden im Buero (man muss sich seine kostbaren Urlaubstage schliesslich wohlueberlegt einteilen) und anschliessend ging es direkt zum Strand. Marcus hatte es sich dort gemuetlich gemacht und die Sonne genossen. Da wir alle noch nichts gegessen und wir fuer den Abend nichts reserviert hatten, fuehrte uns der naechste Weg zum Schnellimbiss.(Man benoetigt natuerlich auch eine solide Grundlage fuer den Abend) Gegen 18 Uhr bin ich dann in meiner Wohnung angekommen und wie es der Zufall will, war es zu dieser Zeit gerade Mitternacht in Deutschland. Ich also gleich den Rechner an und alle webcams aus der Heimat angeworfen und somit das erste Mal virtuell ins Neue Jahr angestossen! Eine feine Sache und die Bilder aus Muenchen, Berlin und Goerlitz waren echt der Hammer obwohl ich ehrlich gesagt nicht tauschen wollte. (es sah furchtbar kalt aus,…brrrr)

Ich war also schon mal gut gelaunt und kurze Zeit spaeter kam schon mein/unser „Privattaxi“ und es ging ab nach Miami. Franzi war so freundlich und hat sich ganz kameradschaftlich als Fahrerin bereiterklaert und uns Maenner chauffiert. Nach kurzer Parkplatzsuche ging es direkt zum „Ocean Drive“ der an diesem Abend fuer alle Fahrzeuge abgesperrt war. Dort dass uebliche Bild,… laessige Typen und nette Latinas, Koerperkult und die lateinamerikanisch angehauchte Atmosphaere. Getraenke gab es auch , passt! Die Zeit bis Mitternacht verging recht schnell (Restaurantsuche, ne Kleinigkeit essen und Getraenkenachschub) so dass wir uns sogar noch beeilen mussten um das Feuerwerk nicht zu verpassen. War eher ein kurzer Hoehepunkt aber besser als gar keiner!Anschliessend haben wir Drei den Augenblick einfach mal genossen (schliesslich feiert man nicht jedes Jahr an diesem Ort Silvester) das letzte Jahr etwas Revue passieren lassen und die Reise-Planungen fuer 2008 konkretisiert. Die Nacht endete fuer uns auf einer spontanen Strassenparty, bei ausgelassener Stimmung, cooler Musik und dass bei angenehmen Temperaturen (ca. 24 Grad)! TOLL!



Das war also Silvester 2007/2008. Wie jedes Jahr gibt es fuer mich keine persoenlichen Vorsaetze fuer die Zukunft. Das bewahrt vor unnoetigem Druck und somit vor spaeterer (moeglicher) Enttaeuschung.


Geniesst die Zeit und lebt den Augenblick!

@ siehe auch blog von Marcus und Franziska

Montag, 7. Januar 2008

Key West again


Kurzentschlossen ging es fuer uns drei (Marcus, Franzi & mich) am Samstag (kurz vor Silvester) zu einer unchristlichen Zeit in Richtung Key West. Nicht dass wir alle Fruehaufsteher waeren aber so ein Trip bis an‘s suedliche Ende der kontinentalen USA zieht sich da man auf der Inselkette mehr oder weniger nur im Spritspartempo vorankommt und wir zusaetzlich noch in Miami Beach zum fruehstuecken wollten. Den urspruenglich angepeilten Sonnenaufgang zum Fruehstueck haben wir natuerlich verpasst was aber auch halb so schlimm war/ist … denn… bekanntlich geht die Sonne jeden Tag auf! (Man muss das einfach entspannt sehen)


Nach einer recht lustigen Fahrt sind wir gegen 16 Uhr in KW angekommen und haben uns gleich auf die Suche nach einem schoenen , lauschigen Parkplatz am Strand gemacht da wir vorhatten die Nacht in unseren Schalfsaecken direkt am Meer zu verbringen. Leider ist dieses Vorhaben klaeglich gescheitert da die Straende in Key West nicht unseren karibischen Vorstellungen entsprochen haben. Zum Glueck ist mein Mietwagen recht gemuetlich und geraeumig und wir waren uns sehr schnell einig dass die Nacht im Auto verbracht wird. Ok, gesagt …und auch getan und ich muss ehrlich sagen dass ich schon schlechter geschlafen habe!

Bevor es an‘s Schlafen ging, stand erst einmal Feiern auf der Tagesordnung! Wo startet man einen Abend an diesem wundervollen Ort besser als auf einem Schiff welches der untergehenden Sonne entgegenschaukelt. Die gut 2 stuendige Tour hat alle Erwartungen voll erfuellt! Die im Preis enthaltenden frei konsumierbaren Getraenke zeigten nach kuerzester Zeit nicht nur bei uns Ihre Wirkung was der Stimmung natuerlich keinen Abbruch tat. So stell ich mir Freiheit vor: ein frisch gekeuhltes Bierchen in der Hand, die untergehende Sonne vor Augen, eine leichte Meeresbriese im Gesicht und gut gelaunte Menschen an Bord!

Nach diesem schoenen Erlebnis ging es direkt weiter. Unsere neu gewonnen amerikanischen Freunde (Sie Anfang 40 und gerade in Ihrem vielleicht 10.Fruehling…Er etwas juenger und mit dem noetigen Kleingeld ausgestatteten Portmonaise …und natuerlich …„nur gute Freunde“) wollten mit uns gleich noch den weiteren Abend verbringen. Kein Problem fuer uns und auf der anderen Seite auch super hilfreich da die beiden sich ganz gut in der „Conch Republik“ (so bezeichnen die Einwohner Ihre Insel)auskannten. So haben wir weitere lustige, aufschlussreiche und lange in Erinnerung bleibende Stunden beim Dinner in einer „Key-West-Style-Bar“ verbracht.

Die Nacht war kurz (Dank eines nicht aufhoerenden Hahns direkt neben unserer Schlafstaette) und dementsprechend war unsere Stimmung. Das hatte aber den Vorteil, dass wir uns ganz relaxed den Sonnenaufgang ansehen konnten und wir somit unser Vorhaben vom Vortag einfach nachgeholt haben. Anschliessend noch etwas sightseeing und ein Fruehstueck in Key West und weiter ging es zum „Bahia Honda State Park“. Dort haben wir den fehlenden Schlaf der Nacht nachgeholt und uns die Sonne auf unsere Baeuche scheinen lassen. Wirklich ein sehr idylischen Fleckchen Erde mit Entspannungsgarantie! Frisch gebraeunt & ausgeschlafen ging es am spaeten Nachmittag leider schon wieder zurueck nach Boca Raton da Franzi und ich am naechsten morgen wieder im Buero erscheinen sollten. Zum Glueck nur fuer einen halben Tag da Silvester vor der Tuer stand!

@ Eindruecke von der Tour auch auf den blogs von Marcus und Franzi

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Weihnachten 2007

Nachdem ich 2005 Weihnachten bereits unter der Sonne Suedafrikas gefeiert habe und mir das ausserordentlich gut gefallen hat, wird mir das diesjaehrige Weihnachtsfest auch sehr lange in Erinnerung bleiben. Der heilige Abend startete mit ca 30 Grad und strahlendem Sonnenschein so dass wir fast schon gezwungen waren zum Strand zu gehen. Ein unbeschreiblich gutes Gefuehl mit dem Bewusstsein am Strand zu entspannen, dass alle Freunde, Bekannte und Verwandte zur gleichen Zeit im bitterkalten Deutschland unterm Tannenbaum sitzen und keinen Fuss mehr vor die Tuer machen wollen.



Gegen 18 Uhr ging es dann zusammen mit Marcus, Dennis und Franzi zum Gottesdienst. Eine sehr interessante Erfahrung fuer uns alle da so ein Weihnachtsgottedienst "made in Florida" doch etwas anders ablaeuft als man es aus Deutschland gewohnt ist. Eine ultramoderne Kirche (eingerichtet mit Beamer, Soundanlange, Instrumenten,Klimaanlage, ...) erwartete uns und die "festliche Christmesse" sollte beginnen. Das gut 2 stuendige Unterhaltungsprogramm (die Bibelgeschichte wurde...sagen wir mal so ...etwas moderner interpretiert) versetzte mich schlussendlich doch in eine weihnachtliche Stimmungslage und gipfelte in einer gemeinsamen Candlelight-Zeremonie untermalt mit "Silent Night". Gluecklich und beseelt ging es anschliessend zum Weihnachtsdinner in den "Mizner Park" und spaeter noch in eine Strandbar.


Das eigentliche Weihnachtshighlight sollte aber am 25. Dezember folgen. (das Weihnachtsfest wird in Amerika auch erst an diesem Tag gefeiert) Als kleine Ueberraschung fuer unsere Gaeste hatten Franzi und ich uns ein gemuetliches Abendessen ganz im amerikanischen Stiel bei mir zu Hause ueberlegt. Nach langer Beratung haben wir uns fuer einen Truthan entschieden was im Nachhinein eine Superidee war. Die Zubereitung war extrem easy (Einfach 2 Stunden in den Backofen) und geschmacklich waren wir alle positiv ueberrascht. "Mama Franzi" war an diesem Abend ganz in Ihrem Element (hat sich wirklich fuersorglich um uns Maenner gekuemmert) und uns neben selbstgemachtem Sangria auch noch ein Pfefferkuchenhaus zum selberbasteln besorgt. Man kann sich ja vorstellen was mit Maenner passiert wenn Sie vor eine solche Herausforderung gestellt werden. Der kindliche Spieltrieb war sofort geweckt und nach kuerzester Zeit war das wohl "schoenste Lebkuchenhaus der Welt" in Gemeinschaftsarbeit fertiggestellt welches spaeter vom Tropensturm "Franziska" etwas beschaedigt wurde. Bei ausgelassener Stimmung wurden anschliessend noch Geschenke ausgetauscht und viel gelacht. Da man die Feste bekanntlich feiern soll wie sie fallen, ging es fuer uns 4 am Strand weiter. Bei Sternenhimmel, angenehmen 24 Grad und Wein + Bier verlebten wir dort weitere unvergessliche Stunden in einem Kreis von Menschen die sich vor 3 Monaten noch gar nicht gekannt haben! Schon crazy aber ein wirklich schoenes und zufriedenstellendes Gefuehl.

@ Weitere Berichte und Bilder ueber Weihnachten findet ihr natuerlich auch unter den blogs von Marcus, Dennis und Franzi und es lohnt sich deren Eindruecke zu lesen!